Ausstellungen

Bambus – edle Schönheit, tiefe Symbolik
Fotoausstellung

JUTTA WOLLENWEBER

Die Ausstellung präsentiert jüngste Arbeiten der Berliner Fotografin zum Thema Bambus. In ihren filigran erscheinenden Aufnahmen, teilweise abstrakten Schattenmustern gleich, spiegelt sich die Schönheit dieser immergrünen Pflanze. Die Fotos, die zu verschiedenen Jahreszeiten in den Marzahner Gärten der Welt und im Botanischen Garten Berlin entstanden sind, werden ergänzt durch Kalligraphien und Gedichte, welche die chinesische Natursymbolik widerspiegeln.


26. Januar bis 22. März 2012

Stein, Schere, Papier
Von Abzählreimen und Kinderspielen

DAGMAR YU-DEMBSKI

Die Ausstellung gibt Einblicke in die Welt der Kinderspiele, erzählt von Abzählreimen und Fingerspielen und präsentiert traditionelle Holzkreisel und volkstümliches Stoffspielzeug. Text- und Bildtafeln erläutern, wie Spiele und Spielzeug die Welt der Kinder reflektieren und dem sozialen Wandel unterliegen. Im Kulturvergleich von Kinderreimen und Wettspielen aus China und Deutschland wollen wir zeigen, wie viele Gemeinsamkeiten in der Welt der Kinderspiele zu finden sind.


29. März bis 24. Mai 2012

Die Chinesische Mauer
Fakten und Mythen zu einem der größten Bauwerke der Menschheitsgeschichte


Wer kennt nicht die Behauptung, die Chinesische Mauer sei selbst vom Mond aus mit bloßem Auge zu erkennen? In der Tat haben wir es mit einem gewaltigen Bauwerk zu tun – doch so Manches ist Legende. Die Ausstellung informiert über Ursprünge und Akteure des Baus; Konstruktionsdetails, Kriterien ihrer Ernennung zum Weltkulturerbe; prominente Irrtümer sowie die Große Mauer im chinesischen Volksmund. Ergänzt wird die Ausstellung durch großformatige Fotos von Zhou Wanping, ausgezeichnet von der UNESCO (World Heritage Photo Competition 1998).

Eine Kooperation mit dem Konfuzius-Institut Leipzig
Konzept: Linus Schlüter

7. Juni bis 30. August 2012

Die Kunst der Strichführung
Tuschearbeiten zwischen Kalligraphie und Malerei

CHEN WEINONG 陈伟农

Der zwischen Paris und seiner Heimatstadt westlich von Shanghai pendelnde Künstler hat viele Jahre klassische chinesische Malerei studiert. Dieser Einfluss und sein Respekt vor der Tradition wirken stark in sein heutiges, modernes Werk hinein. In den gezeigten Arbeiten experimentiert er mit Kalligraphie und abstrakter Malerei, verwischt die Grenzen zwischen beiden Kunstformen und schafft so sein eigenes visuelles Vokabular, getreu seinem Anspruch, "nicht realitätsgetreue Abbilder der Natur zu schaffen, sondern immer neue, alles enthaltende Welten."


6. September bis 1. November 2012

Luft, Wasser und Erde
Malerei

SONGWEN SUN-VON BERG 孙颂文

Luft, Wasser und Erde gehören zu den Grundelementen menschlichen Lebens. Der gezeigte Aquarell- und Ölzyklus spiegelt die Begegnung und Wechselwirkung dieser Natur-/Kulturelemente. Stilistisch erkundet die Künstlerin den Raum zwischen klassischer chinesischer Tuschezeichnung und zeitgenössischer westlicher Malerei. Mit ihrer aufs Äußerste reduzierten und konzentrierten Bildsprache hat sie Werke der Stille und Klarheit geschaffen. Songwen Sun-von Berg, geboren 1968 in Shanghai, erhielt in China eine klassische Ausbildung in Kalligraphie und Zeichnen. Seit 1991 lebt und arbeitet sie in Berlin.


15. November 2012 bis 7. Februar 2013

Veranstaltungsprogramm –
Auswahl