Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin
 

Ausstellungen

Ausstellungen im Galerieraum 117/118 des Konfuzius Instituts Berlin,
Eröffnungen: Mittwochs, 18 Uhr, mit anschließendem Empfang
Teilnahme kostenfrei, ohne Anmeldung

Der Traum vom Glück.
Von Glücksschweinen und Fledermäusen

Überall auf der Welt träumen die Menschen vom Glück. In China spiegelt sich diese Hoffnung seit Jahrhunderten in einer Vielzahl an Glückssymbolen. Sie sind zu einem festen Bestandteil des chinesischen Alltags geworden. In der Ausstellung fragen wir nach dem Ursprung chinesischer Glückssymbolik und erläutern ihre Bedeutung an zahlreichen Beispielen und Objekten. Untersucht werden z. B. chinesische Glückszahlen, Glück verheißende Begriffe und weshalb die Fledermaus ein Symbol für Glück ist. Die zwei Meter hohe Lichtinstallation der Künstlerin Wang Lan bringt chinesische und westliche Glückssymbole zum Leuchten.

Ausstellung 23. November 2017 bis 10. Januar 2018

Vernissage am Mittwoch, 22. November 2017, 18.15 Uhr

Jüdische Flüchtlinge in Shanghai

Ab 1933 begannen Juden aus Deutschland und später auch aus anderen von den Nazis besetzen Ländern nach Shanghai zu flüchten. Bis 1941, als die Fluchtrouten nach Shanghai mit dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor im Dezember 1941 endgültig versperrt waren, hatten mindestens 18.000 Juden Zuflucht in Shanghai gesucht. Viele Biografien der Flüchtlinge wurden nachhaltig von dieser Zeit geprägt und so hat sich die Ausstellung, die in Zusammenarbeit des Shanghai Jewish Refugees Museum mit dem Konfuzius-Institut in Olomouc (Olmütz, Tschechien) entstand, zur Aufgabe gemacht, neben größeren Zusammenhängen gerade auch individuelle Schicksale zu beleuchten. Diese neukonzipierte Ausstellung wird nun zum ersten Mal in Deutschland zu sehen sein.

Die Texte der Poster sind in chinesischer und englischer Sprache.

Eröffnung mit einleitenden Worten von Prof. Dr. Dr. h. c. Mechthild Leutner und einem Zeitzeugenbericht von Sonja Mühlberger (geb. Krips)

Ausstellung 25. Januar bis 8. März 2018

Vernissage am Mittwoch, 24. Januar 2018, 18.15 Uhr

Zwischen Revolution und Alltag. Studieren in China, 1974/75
Fotografien von Mechthild Leutner

Die mehr als 100 Fotos dokumentieren die Lebensverhältnisse der chinesischen Bevölkerung Mitte der 1970er Jahre: ihre alltäglichen Lebens- und Arbeitsbedingungen in Stadt und Land, ebenso wie ihre Feste und ihre Freizeitgestaltung. Die Bewegungen der spät-kulturrevolutionären Phase sind im öffentlichen Raum ebenso präsent wie die Gedenkstätten der Revolution und die neuen sozialistischen Errungenschaften. Es sind die letzten Jahre der Ära Mao Zedongs, in der sich schon erste Zeichen einer Wende zeigen, die Dynamik der folgenden Jahre jedoch noch weitestgehend unvorstellbar bleibt.  Die Fotos zeigen ein vergangenes China – und machen in der Differenz zu heute zugleich die großen Anstrengungen der Menschen bei der Umgestaltung ihrer Lebensverhältnisse deutlich.

Mechthild Leutner gehörte zur ersten Gruppe von AustauschstudentInnen, die nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der VR China im Land studierte. Sie lernte Chinesisch an der Pekinger Sprachenuniversität und studierte ein Semester Neuere Geschichte an der Peking-Universität. Ihre Fotos entstanden in Peking und während ihrer Studienreisen, u.a. nach Tianjin, Shanghai und Kanton sowie nach Hunan.

Ausstellung 15. März bis 30. Mai 2018

Vernissage am Mittwoch, 14. März 2018, 18.15 Uhr