Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin
 

Kino im Konfuzius-Institut

Galerieraum 117/118 oder 203, Teilnahme kostenfrei, ohne Anmeldung
Moderation: Elena Kubitzki

Themenreihe: Chinesische Oper und Theater

Die Kunst – sei es Oper, Theater oder Musik – verlangt außergewöhnliche persönliche Hingabe, um Meisterschaft darin zu erlangen. Hinter den prächtigen Masken verbergen sich jedoch Künstler mit allzu menschlichen Bedürfnissen, wie diese Filmreihe unter Beweis stellt.

Xiaos Weg

Produktionsland: China, Erscheinungsjahr: 2003, Regie: Chen Kaige, Laufzeit: 112 min., Deutsche Vertonung

Xiao Chun, 13 Jahre alt, ist ein hochbegabter Geiger aus der Provinz. Sein Vater setzt alles daran, um seinem Sohn eine Karriere in Peking zu ermöglichen und schafft es, einen berühmten Professor als Lehrer für seinen Sohn zu gewinnen. Der Junge hadert jedoch mit dem Lebensweg, den sein Vater für ihn ausgewählt hat und entdeckt andere Interessen, unter anderem die schöne Nachbarin Lili.

Donnerstag, 27. April 2017

18.15 Uhr

König der Masken

Produktionsland: China, Erscheinungsjahr: 1996, Regie: Wu Tianming, Laufzeit: 95 min., Deutsche Vertonung

Wang ist der letzte Darsteller, der die Kunst des Maskenwechselns beherrscht, einen wichtigen Bestandteil der Sichuan-Oper. Der Tradition folgend kann er diese Kunst nur einem Jungen beibringen. Im Glauben es wäre ein Junge, nimmt Wang ein armes Kind zu sich und will es ausbilden. Als sich herausstellt, dass sein Schüler eigentlich ein Mädchen ist, muss Wang eine schwierige Entscheidung treffen.

Donnerstag, 18. Mai 2017

18.15 Uhr

Lebewohl, meine Konkubine

Produktionsland: China, Erscheinungsjahr: 1993, Regie: Chen Kaige, Laufzeit: 170 min., Deutsche Vertonung

Cheng und Duan lernen sich in den 1920ern während der Ausbildung in der Pekingoper kennen und werden Freunde. Cheng übernimmt die Frauen- und Duan die Heldenrollen und gemeinsam feiern sie Erfolge. Ihre Freundschaft wird jedoch auf eine harte Probe gestellt, als Duan die Prostituierte Juxian heiratet, denn im Verborgenen liebt Cheng seinen Bühnenpartner. 1977 kreuzen sich ihre Wege erneut.

Donnerstag, 29. Juni 2017

18.15 Uhr

Filmreihe 我爱你 wo ai ni – Liebe auf Chinesisch

Die Liebe zwischen Menschen kann in unterschiedlichster Form auftreten, sozial akzeptiert oder verpönt sein, die Menschen ebenso zu Großem animieren wie sie an den Rand des Abgrunds treiben. Diese Filmreihe folgt dem Leben, Lieben und Leiden chinesischer Männer und Frauen in ihrem Ringen um das Glück.

If You Are The One

Produktionsland: China, Erscheinungsjahr: 2008, Regie: Feng Xiaogang, Laufzeit: 124 min., Chinesisch mit englischen Untertiteln

Nach vielen Jahren Arbeit im Ausland kehrt Qin Fen nach China zurück und macht dort sein – finanzielles – Glück. Sehr reich geworden möchte er sein Leben nun mit jemandem teilen – eine Kontaktanzeige soll helfen. Nach vielen merkwürdigen Begegnungen trifft er Xiaoxiao Liang, die jedoch noch unter der Trennung von ihrem verheirateten Liebhaber leidet.

Donnerstag, 28. September 2017

18.15 Uhr

Spring Fever

Produktionsland: China/Frankreich, Erscheinungsjahr: 2009, Regie: Lou Ye, Laufzeit: 116 min., Chinesisch mit englischen Untertiteln

Photograph Luo Haitao wird von Wang Pings Frau beauftragt herauszufinden, ob Wang eine Affäre hat. Luo enthüllt die Beziehung Wangs zu einem anderen Mann, der sich daraufhin von seinem verheirateten Liebhaber trennt. Der Auftrag nimmt eine unerwartete Wendung, als Luo selber sich zu diesem Mann hingezogen fühlt, obwohl er eine Beziehung zu einer Frau unterhält.

Donnerstag, 26. Oktober 2017

18.15 Uhr

In the Mood for Love

ProduktionslandProduktionsland: China/Frankreich, Erscheinungsjahr: 2000, Regie: Wong Kar-Wai, Laufzeit: 94 min., Deutsche Vertonung

Im Hongkong der frühen 1960er Jahre ziehen der Redakteur Chow Mo-Wan und die Sekretärin Su Li-Zhen in das gleiche Mietshaus. Als sie sich anfreunden, bemerken sie, dass ihre Ehepartner ein Verhältnis miteinander haben. Auch Mo-Wan und Li-Zhen kommen sich näher, doch die Schuldgefühle bleiben nicht aus.

Donnerstag, 30. November 2017

18.15 Uhr

Vergangene Vorstellungen

Themenreihe: Dokumentarfilme einer neuen Generation

Wir zeigen eine Auswahl der Dokumentarfilme von Absolventen der Fakultät für Medien an der Universität für Kommunikation (Peking), welche auf dem deutsch- chinesischen Kulturfestival vorgestellt wurden. Die jungen Filmemacherinnen und Filmemacher widmen sich in ihren Arbeiten unterschiedlichen Aspekten des gesellschaftlichen Wandels im heutigen China. An drei Terminen werden jeweils zwei der meist kurzen Dokumentarfilme gezeigt, die sich in ihrer Thematik aufeinander beziehen lassen.

Cableway (天索)

Regie: Cheng Wen, Chinesisch/Englisch, Laufzeit: 39 min.

In einer entlegenen Bergregion der Provinz Hubei bringt seit 15 Jahren eine einfache Seilbahnkonstruktion die Bewohner der Umgebung über die dicht bewachsene Schlucht. Vor hinreißenden Landschaftsaufnahmen erzählt der Film vom harten Leben der Menschen und ihren Träumen in einer sich ändernden Gesellschaft.

Donnerstag, 26. Januar 2017

18.15 Uhr

Last Loess Residents (最后的黄土人)

Regie: Cao Lidong, Chinesisch/Englisch, Laufzeit: 24 min.

Nur noch eine Familie lebt in einem verlassenen Dorf im Löss-Plateau. Der Filmemacher begleitet mit der Kamera den jüngsten Sohn, ein schlichtes Gemüt, der am liebsten im Freien bei den Schafen und Lämmern bleibt. Sein älterer Bruder ist nach einem schweren Autounfall ganz auf die Unterstützung der alten Eltern angewiesen. Keine Frau möchte in dieses abgelegene Dorf ziehen, aus dem nur dem ältesten Sohn der Weg in die Stadt gelungen ist.

Donnerstag, 26. Januar 2017

18.15 Uhr

Nature's Kid (云上坲童)

Regie: Cai Jie, Chinesisch/Englisch, Laufzeit: 29 min.

Erzählt wird die Geschichte der 14-jährigen Zwillingsbrüder Dawa und Nyima, die in einem entlegenen buddhistischen Tempel aufwachsen. Einfühlsam begleitet die Kamera den Alltag der Jugendlichen, der geprägt ist von buddhistischem Mitgefühl für alle Lebewesen und der Liebe zur Natur.

Donnerstag, 23. Februar 2017

18.15 Uhr

The Unclaimed (一个城市的葬礼)

Regie: Tao Mengdi und Christopher Winterbauer, Chinesisch/Englisch, Laufzeit: 18 min.

Während seines Praktikums entdeckt ein junger Reporter der Los Angeles Times einen Friedhof, auf dem all die unbekannten Toten beigesetzt werden. Der Film porträtiert den Verwalter und seine Mitarbeiter, die mit großem Respekt seit Jahren die Herkunft der Toten anhand ihrer hinterlassenen Habseligkeiten zu dokumentieren versuchen.

Donnerstag, 23. Februar 2017

18.15 Uhr

The Last Tribe (客房汴京)

Regie: Tao Mengdi und Ariel Sobel, Chinesisch/Englisch, Laufzeit: 17 min.

Zhao Jihong ist eine einfache Bewohnerin der Stadt Kaifeng. Seit einigen Jahren kämpft sie verzweifelt um die Anerkennung als Nachfahrin jüdischer Einwanderer. Anlass der Auseinandersetzung ist eine Gedenktafel an ihrem Hauseingang, in dem sie auf die Herkunft ihrer jüdischen Vorfahren hinweist.

Donnerstag, 30. März 2017

18.15 Uhr

I am the Protagonist (我不是路人甲)

Regie: Zhong Qianyao, Chinesisch/Englisch, Laufzeit: 24 min.

Porträtiert wird ein Schauspieler, der als männliches Model gegen alle Konventionen seinen Traum von einer Karriere als Schauspieler verfolgt. Um dieses Ziel zu erreichen, hat der 53-Jährige seine Frau und Tochter verlassen. In eindrucksvollen Szenen erfahren wir von seinem armseligen Leben in Pekings Hutong-Vierteln.

Donnerstag, 30. März 2017

18.15 Uhr