Geopolitische Umbrüche und die Zukunft der deutsch-chinesischen Beziehungen

Prof. Dr. Eberhard Sandschneider

Die globale Ordnung steht auf dem Prüfstand. Die jüngsten politischen Entwicklungen in den USA und weltweit seit der Wiederwahl des US-Präsidenten Donald Trump haben weitreichende Auswirkungen auf die geopolitischen Dynamiken.

Vor unseren Augen vollzieht sich der schwierige Übergang in eine neue internationale Ordnung, in der China und die USA zunehmend die Regeln bestimmen, während Europa mit internen Herausforderungen ringt. Die Rolle Chinas im globalen Machtgefüge wird weiter an Bedeutung gewinnen. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Europa und insbesondere für die deutsch-chinesischen Beziehungen? Wie ist die bisherige Chinapolitik zu bewerten und welche Ansätze könnten an die Stelle bisheriger Konzepte treten? Diese Fragen wird der Vortrag mit Rückgriff auf die Erfahrungen der westlichen Chinabeobachtung über die letzten vier Jahrzehnte zu beantworten versuchen.

Eberhard Sandschneider war von 1998 bis 2020 Professor für Politik Chinas und Internationale Beziehungen an der Freien Universität Berlin und von 2003 bis 2016 Otto-Wolff-Direktor des Forschungsinstituts der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP) in Berlin. Heute ist er Partner bei der Beratungsfirma „Berlin Global Advisors“. Er ist international renommierter Experte für Politik und internationale Beziehungen und Autor, Koautor und Herausgeber zahlreicher Publikationen. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen deutsche Außenpolitik, transatlantische Beziehungen, Politik im asiatisch-pazifischen Raum und chinesische Innen- und Außenpolitik.

Für die Teilnahme in Präsenz:
Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin
Goßlerstraße 2-4
14195 Berlin
Raum 203 (großer Hörsaal)

Für die Online-Teilnahme:
Die Zugangsdaten für die Online-Teilnahme werden zeitnah veröffentlicht.

Montag, 19. Mai 2025, 18.15 h

Hybrid-Veranstaltung